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ab 23. April 2021

Act
together!

Wie schaffen wir Zusammenhalt
in der Krise?

Vernetz dich, tausch dich aus,
mach mit bei Workshops, Panels und
Diskussionen! Online & kostenfrei!

Vektor-Rohdaten: © sylverarts/123rf.com . Design: BRENNWERT Kommunikation mit Zündung GmbH, www.brennwert.design

Wie schaffen wir Zusammenhalt in der Krise? Darum geht’s beim EuropaCamp 2021 der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Unsere Antwort: Act together! Nur zusammen sind wir stark – ob Klimakrise, Corona-Pandemie oder Angriffe auf Demokratie und Zivilgesellschaft. Europa: Das sind viele Perspektiven, viele Stimmen, viele Meinungen. Doch es gibt auch Geschichten, die uns vereinen, und Werte, die uns verbinden. Lasst uns diskutieren, wie wir als Europäer:innen gemeinsam Antworten auf die aktuellen und künftigen Krisen finden können!

Die ZEIT-Stiftung verlegt das EuropaCamp 2021 aufgrund der Corona-Pandemie ins Netz: Workshops, Vorträge, Debatten und mehr mit prominenten Akteur:innen stehen ab dem 23. April auf dem mehrwöchigen, digitalen Programm.


Programm

EuropaCamp-Auftakt 23./24. April 2021

Freitag, 23. April 2021

14:15 – 15:00

Das Erbe des Arabischen Frühlings – Zwischen Aufbruch und Chaos

Livestream

Foto: Roukoz Alam

Begrüßung:
Sascha Suhrke, Bereichsleiter Politik und Gesellschaft,
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Präsentation Ausschnitte aus der ZDF/ARTE-Dokumentation

Autor und Regisseur Michael Richter im Gespräch mit Sandra Maischberger, Journalistin und Produzentin Vincent Productions

„Das Erbe des Arabischen Frühlings – Zwischen Aufbruch und Chaos“ zu sehen auf ARTE am 11.05.2021, 20:15 Uhr: arte.tv/arabellion


15:00 – 15:15

Camp-Eröffnung | Themenschwerpunkt: Das Erbe des Arabischen Frühlings

Livestream

In Zusammenarbeit mit ARTE

Amelie Deuflhard, Intendantin, Kampnagel
Michael Göring, Vorsitzender des Vorstands,
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Wolfgang Bergmann, Koordinator ARTE im ZDF und Geschäftsführer ARTE Deutschland


15:15 – 15:45

EuropaCamp-Eröffnungsvortrag

Livestream

Foto: Timothy Garton Ash / Oxford University

Ist Europa noch Vorreiter der Freiheit?
Timothy Garton Ash, Professor of European Studies,
University of Oxford

Moderation:
Georg Mascolo, Journalist, Dean Bucerius Summer School on Global Governance


15:45 – 16:30

Panel: 10 Jahre Arabischer Frühling – Wo steht die arabische Welt heute?

Livestream

Wolfgang Ischinger, Leiter Münchner Sicherheitskonferenz
Gilles Kepel, Arabist
Volker Perthes, UN-Sondergesandter für Sudan
Rahel Schomaker, Expertin für Systemwandel in der MENA-Region

Moderation:
Sandra Maischberger, Journalistin und Moderatorin, und
Kamran Safiarian, Journalist


16:45 – 17:30

Panel: Arabellion – Wie kann eine Revolution gelingen? How can a revolution succeed?

Livestream

In englischer Sprache

Daniel Gerlach, Orientalist und Nahost-Experte
Kim Ghattas, libanesische Journalistin und Autorin
Joumana Haddad, libanesische Autorin und Feministin
Emel Mathlouthi, Musikerin und Stimme der tunesischen Jasmin-Revolution

Moderation:
Ali Aslan, Journalist und Moderator


17:30 – 18:00

Gespräch über das Erbe des Arabischen Frühlings

Aufzeichnung

Fotos: AA – Thomas Imo/photothek.net, Peter Rigaud

Übertragung im Livestream

Heiko Maas, Bundesminister des Auswärtigen
Sandra Maischberger, Moderatorin


18:00 – 18:15

Abschluss

Livestream

Wolfgang Bergmann, Koordinator ARTE im ZDF und Geschäftsführer ARTE Deutschland
Sascha Suhrke, Bereichsleiter Politik und Gesellschaft,
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Programmschwerpunkt „10 Jahre Arabischer Frühling“ auf ARTE:
arte.tv/arabellion


Samstag, 24. April 2021

14:00 – 15:00

Panel: Demokratie braucht Haltung – ein alter Begriff, eine aktuelle Forderung

Livestream

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Nationalstiftung

Eröffnung des Tages:
Burkhard Schwenker, Vorsitzender des Kuratoriums,
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Begrüßung:
Agata Klaus, Geschäftsführerin der Deutschen Nationalstiftung

Diskussion:
Marianne Birthler, ehemalige Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik
Nicole Diekmann, Korrespondentin im ZDF-Hauptstadtstudio
Sophie Passmann, Autorin und Radiomoderatorin

Moderation:
Patrik Schwarz, Geschäftsführender Redakteur, DIE ZEIT

Schlusswort:
Michael Göring, Vorsitzender des Vorstands,
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius


15:00 – 15:30

Keynote: Wie die Gesundheit von jedem von uns durch die Klimakrise betroffen ist

Livestream

Foto: Thomas Langens

Eckart von Hirschhausen, Fernsehmoderator, Arzt, Kabarettist, Schriftsteller und Gründer der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen

Moderation:
Sascha Suhrke, Bereichsleiter Politik und Gesellschaft,
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius


16:00 – 17:00

Panel: Das Friedensprojekt Europa retten!

Livestream

Foto: Michael Zapf

In Zusammenarbeit mit der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und dem Europa-Kolleg Hamburg

Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt
Julia Strasheim, stellvertretende Geschäftsführerin und Programmlinienleiterin für Europa und internationale Politik, Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung
Mattea Weihe, Pressesprecherin, Sea-Watch e.V.

Moderation:
Markus Kotzur, Lehrstuhl für Europa- und Völkerrecht,
Universität Hamburg,
Präsident, Europa-Kolleg Hamburg


17:00 – 18:00

Panel: Künstlerische Strategien gegen Rechts

Livestream

Fotos: Dirk Skiba, Ingo Pertramer, Tarek Mawad

Sandra Gugić, Schriftstellerin
Thees Uhlmann, Musiker und Autor
Hengameh Yaghoobifarah, Journalist:in & Schriftsteller:in

Moderation:
Amelie Deuflhard, Intendantin, Kampnagel


18:00 – 18:30

Lesung und Gespräch

Livestream

Sandra Gugić liest aus ihrem Roman Zorn und Stille
(Hoffmann & Campe 2020)

Moderation:
Sascha Suhrke, Bereichsleiter Politik und Gesellschaft,
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius


18:30 – 18:45

3 Songs: Thees Uhlmann

Livestream

Foto: Ingo Pertramer

Thees Uhlmann spielt 3 Songs – live auf Kampnagel


19:30 – 21:00

EU-Slam: Dein:e Herzenseuropäer:in

Livestream

In Zusammenarbeit mit der Europa-Union Hamburg und Kampf der Künste

Was Europa großartig macht? Seine Menschen! In diesem EU-Slam werden vier ganz besondere Exemplare vorgestellt und warum für sie so manches europäische Herz höher schlägt/schlagen sollte. Dabei geht es nicht unbedingt um das große politische Vermächtnis oder die meisten Eintragungen im Guinness-Buch der Rekorde – Errungenschaften für Europa können vielfältig sein – genau wie seine Menschen und getreu dem Motto der EU.

Begrüßung:
Merle Andraschko, Landesgeschäftsführerin,
Europa-Union Hamburg e. V.

Wer was warum für wen zu seinem:ihrem Lieblingseuropäer:in macht erzählen euch:

Johannes Floehr
Noah Klaus
Leticia Wahl
Meral Ziegler

Moderation:
Paulina Behrendt und David Friedrich

Im Anschluss:
Verabschiedung und Ausblick EuropaCamp Themenwochen

Sascha Suhrke, Bereichsleiter Politik und Gesellschaft,
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius


EuropaCamp-Themenwochen:
26. April bis 28. Mai – Macht mit!

Europa positionieren! Themenwoche „Europas Rolle in der Welt“ | ab 26.4.

Dienstag, 27. April 2021
17:00 – 20:00

Interaktiver Citizens‘ Think Tank: BermEUda-Dreieck? – Europas Rolle in der Welt zwischen den USA, China und den Emerging Economies

Workshop

Die Welt ist unübersichtlicher geworden. Während bis vor einigen Jahren die globale Dominanz der USA und die transatlantische Freundschaft als Fixpunkte Europäischer (Außen-) Politik galten, haben es die EU-Mitgliedstaaten 2021 mit einer wachsenden Anzahl an Akteur:innen zu tun, die ihren globalen und regionalen Einfluss vergrößern wollen und sich innen- wie außenpolitisch selten an die Spielregeln liberaler Demokratien halten. Die USA kündigten zwar an, wieder eine größere, ordnungspolitische Rolle übernehmen zu wollen, das transatlantische Zeitalter scheint aber trotzdem endgültig durch das Transpazifische abgelöst zu werden.

Wie aber soll die EU sich angesichts der daraus resultierenden Herausforderungen außenpolitisch positionieren? Im Citizens‘ Think Tank „BermEUda-Dreieck? – Europas Rolle in der Welt zwischen den USA, China und den Emerging Economies“ widmen sich die Teilnehmenden der Frage um die zukünftige Ausrichtung der EU-Außenpolitik und entwickeln gemeinsam Thesen, wie die Rolle der EU im globalen Kräftemessen zukünftig aussehen kann und soll. Vorbereitet wird dies im Workshop mit einem Überblick zur aktuellen außenpolitischen Situation der EU.


Donnerstag, 29. April 2021
19:00 – 20:30

Digitale Podiumsdiskussion: Europas Rolle in der Welt

Webinar

Eberhard Sandschneider, Professor für Politik Chinas und Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin und seit 2014 Co-Dean der Bucerius Summer School on Global Governance der ZEIT-Stiftung
Katja Gloger, Journalistin und Autorin
Jana Puglierin, Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations (ECFR)
Chenxi Tang, Fellow am Hamburg Institute for Advanced Studies

Moderation:
Ali Aslan, Journalist und Moderator

Die Welt ist unübersichtlicher geworden. Während bis vor einigen Jahren die globale Dominanz der USA und die transatlantische Freundschaft als Fixpunkte Europäischer (Außen-) Politik galten, haben es die EU-Mitgliedstaaten 2021 mit einer wachsenden Anzahl an Akteur:innen zu tun, die ihren globalen und regionalen Einfluss vergrößern wollen und sich innen- wie außenpolitisch selten an die Spielregeln liberaler Demokratien halten. Die USA kündigten zwar an, wieder eine größere, ordnungspolitische Rolle übernehmen zu wollen, das transatlantische Zeitalter scheint aber trotzdem endgültig durch das Transpazifische abgelöst zu werden. Wie aber soll die EU sich angesichts der daraus resultierenden Herausforderungen außenpolitisch positionieren?


Klima wandeln! Themenwoche „Europa und Klimakrise“ | ab 3.5.

Dienstag, 4. Mai 2021
17:00 – 20:00

Interaktiver Citizens‘ Think Tank: What’s next? Klimaneutralität bis 2050 – und dann?

Workshop

Bis 2050 soll die EU klimaneutral sein, das heißt, es sollen keine Nettotreibhausgasemissionen mehr freigesetzt werden. Nicht nur Fridays For Future hat die Bekämpfung der Auswirkungen des Klimawandels als oberste Priorität erkannt, auch die EU hat unter dem Label „European Green Deal“ die nachhaltige und umweltschonende Entwicklung bis 2050 zu einem zentralen Arbeitsschwerpunkt erklärt. Während lange Zeit die Verringerung von Umweltbelastungen im Vordergrund stand, findet auch hier ein umfassender Wandel statt – Umwelt-, Klima- und Energiepolitik wie auch die Wirtschaftspolitik der EU sollen an den übergreifenden Zielen von Klimaschutz und Nachhaltigkeit ausgerichtet werden.

Wie aber kann es der EU gelingen, bis 2050 klimaneutral zu werden? Wie kann eine klimafreundliche, ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Wirtschaft aussehen? Alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens werden betroffen sein und einen aktiven Beitrag leisten müssen. Im Citizens‘ Think Tank „What’s next? Klimaneutralität bis 2050 – und dann?“ widmen sich die Teilnehmenden genau dieser Herausforderung und entwickeln gemeinsam Thesen: Wie kann ein gerechter Übergang zur Klimaneutralität in den kommenden Jahrzehnten gestaltet werden kann, der niemanden zurücklässt? Vorbereitet wird dies im Workshop mit einem Überblick der aktuell gesetzten Ziele im Green Deal der EU.


Donnerstag, 6. Mai 2021
19:00 – 20:30

Zukunftsdialog im Rahmen des EuropaCamps – Paris revisited: Internationale Kooperation in der Klimapolitik

Webinar

Michael Bloss, klimapolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament
Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes
Carla Reemtsma, Fridays for Future
Charlotte Streck, Gründerin Climate Focus und vormals Senior Legal Counsel bei der Weltbank

Moderation:
Philipp Eschenhagen, Doktorand an der Bucerius Law School

Das Pariser Abkommen ist mittlerweile über fünf Jahre alt und auch wenn es in nationalen Diskussionen viel bemüht wird, ist von ausgeprägter internationaler Kooperation wenig zu spüren. Im Gegenteil: Der internationale “Geist von Paris” scheint sich verflüchtigt zu haben. An seine Stelle ist ein Flickenteppich nationalstaatlicher Maßnahmen getreten. So mangelt es auch dem Internationalen Klimafonds noch immer an den versprochenen Mitteln, um hilfsbedürftige Länder bei der ökologischen Transformation zu unterstützen. Doch die Klimakrise lässt sich in rein nationalen Kontexten nicht eindämmen; sie erfordert eine international koordinierte Kraftanstrengung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Studierenden der Bucerius Law School und der Hamburger Klimawoche statt.


Handel stabilisieren! Themenwoche „EU-Handelspolitik“ | ab 10.5.

Dienstag, 11. Mai 2021
17:00 – 20:00

Planspiel-Workshop: Trading Values? Die EU-Handelspolitik zwischen globaler Verantwortung und ökonomischer Stabilisierung

Workshop

Erst vor wenigen Wochen hat die EU ihre Handelsstrategie für die kommenden Jahre festgelegt. Ziel der Handelspolitik ist es, Stabilität und Wohlstand in der EU zu wahren, gleichzeitig aber Nachhaltigkeit und die Einhaltung von Menschenrechtsstandards bei Handelspartner:innen durchzusetzen. Wie schwierig das sein kann, zeigt sich gerade bei der Ratifizierung des Investitionsschutzabkommens der EU mit China im Schatten des Völkermords an der chinesischen Minderheit der Uiguren. Die Abwägung zwischen den verschiedenen Zielen der EU-Handelspolitik und deren Gewichtung ist jedoch alles andere als unumstritten.

Soll die EU ihrem Ansatz von „Wandel durch Handel“ treu bleiben, oder muss die Einhaltung von Menschenrechtsstandards anderen Interessen im globalen ökonomischen Kräftemessen zunehmend weichen? Im Planspiel „Trading Values? Die EU-Handelspolitik zwischen globaler Verantwortung und ökonomischer Stabilisierung“ schlüpfen die Teilnehmenden in die Rollen nationaler Vertreter:innen der EU-Mitgliedstaaten und diskutieren über die zukünftige Ausrichtung der EU-Handelspolitik. Vorbereitend erhalten sie einen Überblick über aktuelle Zielsetzungen und Konfliktlinien im Bereich der Handelspolitik der Europäischen Union.


Die nächste Online-Diskussion findet am 27.05. im Rahmen der Themenwoche „Corona bewältigen!“ statt.

Grenzen überwinden! Themenwoche „EU-Migrationspolitik“ | ab 17.5.

Dienstag, 18. Mai 2021
18:00 – 19:30

Planspiel-Workshop: Managing Migration – Die EU auf dem Weg zu einer einheitlicheren Migrationspolitik?

Workshop

Seit Jahren streiten die EU-Mitgliedstaaten über die Pflicht, Schutzsuchende auf alle Mitgliedstaaten zu verteilen. Bisher konnten die Gräben zwischen aufnahmewilligen Staaten und jenen, die sich der Aufnahme kategorisch verweigern, nicht überwunden werden. Die Staaten an den EU-Außengrenzen, an deren Küsten die überwiegende Mehrzahl an Geflüchteten zum ersten Mal europäischen Boden betritt, fühlen sich schon lange komplett allein gelassen.

Wie kann eine faire und gerechte Verteilung von Asylsuchenden aussehen? Im Planspiel „Managing Migration – Die EU auf dem Weg zu einer einheitlicheren Migrationspolitik?“ schlüpfen die Teilnehmenden in die Rolle nationaler Vertreter:innen der EU-Mitgliedstaaten und diskutieren die Verteilung von Asylsuchenden und die Dauer von Asylverfahren. Gelingt es ihnen, nach Jahren des Dissenses Brücken zu bauen und einen einheitlichen Ansatz für die europäische Asyl- und Migrationspolitik zu finden? Vorbereitend erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über das aktuelle Spannungsfeld im Bereich der Asyl- und Migrationspolitik der EU.


Die nächste Online-Diskussion findet am 27.05. im Rahmen der Themenwoche „Corona bewältigen!“ statt.

Corona bewältigen! Themenwoche „Europa und Coronakrise“ | ab 24.5.

Dienstag, 25. Mai 2021
18:00 – 19:30

Interaktiver Citizens‘ Think Tank: Stronger than Yesterday? Die Gemeinsame Bewältigung der Corona-Pandemie

Workshop

Mehr als ein Jahr ist vergangen, seitdem das Coronavirus SARS-CoV-2 das Leben in Europa und der Welt von einem auf den anderen Tag verändert hat. Die anfängliche Hoffnung, die Krise sei schnell zu überwinden, ist mittlerweile der Ernüchterung gewichen. Neben lahmenden Impfkampagnen, steigenden Infektionszahlen und vom Dissens geprägten Krisentreffen rückt auch die Frage nach der grundsätzlichen Rolle der EU immer drängender in den Blick. Was hat die EU bislang getan, um die Pandemie zu bekämpfen? Welche grundsätzlichen Probleme sind dabei sichtbar geworden und welche Rolle sollten die EU und europapolitischen Akteure im zukünftigen Pandemie-Management spielen?

Im interaktiven Citizens‘ Think Tank „Stronger than Yesterday? Die gemeinsame Bewältigung der Corona-Pandemie“ widmen sich die Teilnehmenden eben diesen Fragen und entwickeln gemeinsam Thesen, wie die Rolle der EU in der Pandemiebewältigung zukünftig auszusehen hat und wie ein effektiveres Pandemie-Management gelingen könnte. Vorbereitet wird dies im Workshop mit einem Überblick zum aktuellen Corona-Management der EU.


Die nächste Online-Diskussion findet am 27.05. im Rahmen der Themenwoche „Corona bewältigen!“ statt.


Impressionen 2021

Videos

Foto: David Ausserhofer / ZEIT-Stiftung

EuropaCamp 2021, Interview mit Volker Perthes

Foto: David Ausserhofer / ZEIT-Stiftung

EuropaCamp 2021, Vortrag "Ist Europa noch Vorreiter der Freiheit?" von Timothy Garton Ash


Fotos

Zum Vergrößern auf die Fotos klicken



Credit: Ausserhofer/ZEIT-Stiftung


Akteur:innen

Ali Aslan

Paulina Behrendt

Wolfgang Bergmann

Marianne Birthler

Amelie Deuflhard

Nicole Diekmann

Johannes Floehr

David Friedrich

Timothy Garton Ash

Daniel Gerlach

Kim Ghattas

Michael Göring

Sandra Gugić

Joumana Haddad

Eckart von Hirschhausen

Wolfgang Ischinger

Gilles Kepel

Noah Klaus

Agata Klaus

Markus Kotzur

Heiko Maas

Sandra Maischberger

Georg Mascolo

Emel Mathlouthi

Thomas Mirow

Sophie Passmann

Volker Perthes

Michael Richter

Michael Roth

Kamran Safiarian

Rahel Schomaker

Patrik Schwarz

Julia Strasheim

Sascha Suhrke

Thees Uhlmann

Leticia Wahl

Mattea Weihe

Hengameh Yaghoobifarah

Meral Ziegler

Foto: Ebru Yildiz

Emel Mathlouthi

Die in Tunesien geborene und in New York lebende experimentelle Sängerin Emel Mathlouthi wurde berühmt, nachdem ein Video ihrer Aufführung Kelmti Horra (Mein Wort ist frei) während der tunesischen Revolution 2011 Millionen von Ansichten hervorgerufen hat. Dieses Lied diente als Hymne für den Arabischen Frühling, gab ihrem Debütalbum Kelmti Horra seinen Namen und brachte sie zum Friedensnobelpreiskonzert 2015, wo sie es unter tosendem Applaus aufführte. Ihr Album Everywhere We Looked Was Burning aus dem Jahr 2019 brachte einige der besten Kritiken ihrer Karriere ein. NPR erklärte sie zum Katalysator des 21. Jahrhunderts für Veränderungen. Das Album war ihr erstes, das fast ausschließlich auf Englisch gesungen wurde, nachdem sie zuvor nur eine Handvoll Tracks in dieser Sprache aufgenommen hatte. 2020 veröffentlichte sie ein zweiteiliges Album The Tunis Diaries, das eine Sammlung neu aufgenommener Überarbeitungen aus Emels Katalog und eine vielseitige Auswahl an Covers enthielt. Das Album entstand nachdem die sie im Frühjahr in ihrem Elternhaus in Tunis unerwartet unter Quarantäne gestellt worden war und wurde nur mit einem Laptop, einem Kassettenrekorder und einer klassischen Gitarre aufgenommen, welche die sie über Facebook von einem lokalen Fan bekommen hatte. Die Songs sind eine grundlegende Erkundung von Emels Wurzeln sowie eine spontane und komplexe Reflexion über ihre Beziehung zu ihrer Heimat.

Foto: Ebru Yildiz

Emel Mathlouthi

Die in Tunesien geborene und in New York lebende experimentelle Sängerin Emel Mathlouthi wurde berühmt, nachdem ein Video ihrer Aufführung Kelmti Horra (Mein Wort ist frei) während der tunesischen Revolution 2011 Millionen von Ansichten hervorgerufen hat. Dieses Lied diente als Hymne für den Arabischen Frühling, gab ihrem Debütalbum Kelmti Horra seinen Namen und brachte sie zum Friedensnobelpreiskonzert 2015, wo sie es unter tosendem Applaus aufführte. Ihr Album Everywhere We Looked Was Burning aus dem Jahr 2019 brachte einige der besten Kritiken ihrer Karriere ein. NPR erklärte sie zum Katalysator des 21. Jahrhunderts für Veränderungen. Das Album war ihr erstes, das fast ausschließlich auf Englisch gesungen wurde, nachdem sie zuvor nur eine Handvoll Tracks in dieser Sprache aufgenommen hatte. 2020 veröffentlichte sie ein zweiteiliges Album The Tunis Diaries, das eine Sammlung neu aufgenommener Überarbeitungen aus Emels Katalog und eine vielseitige Auswahl an Covers enthielt. Das Album entstand nachdem die sie im Frühjahr in ihrem Elternhaus in Tunis unerwartet unter Quarantäne gestellt worden war und wurde nur mit einem Laptop, einem Kassettenrekorder und einer klassischen Gitarre aufgenommen, welche die sie über Facebook von einem lokalen Fan bekommen hatte. Die Songs sind eine grundlegende Erkundung von Emels Wurzeln sowie eine spontane und komplexe Reflexion über ihre Beziehung zu ihrer Heimat.


Mitmachen

Wie kann ich beim EuropaCamp mitmachen?

Das EuropaCamp ist in diesem Jahr digital. Alles, was du brauchst, ist ein internetfähiges Gerät und eine Internetverbindung. Das Programm am 23. und 24. April kannst du im Livestream hier auf der Webseite verfolgen. Hier kannst du dich für Updates anmelden. In den Themenwochen ab dem 26. April kannst du dich für die Online-Workshops und -Diskussionen anmelden:

  • Für die Online-Workshops klickst du im Programm auf den Button „Anmeldung“. Die Workshops werden von Planpolitik mit Zoom durchgeführt. Sie sind nicht-öffentlich und werden nicht gestreamt. Eine Anmeldung ist hier unbedingt nötig, da die Plätze begrenzt sind.
  • Für die Online-Diskussionen meldest du dich ebenfalls vorher an, um im Zoom-Webinar dabei zu sein. Dazu klickst du im Programm der Themenwochen auf den Button „Anmeldung“.

Du kannst dich beim EuropaCamp mit Fragen per Twitter oder Instagram beteiligen. Nutze gerne den Hashtag #EuropaCamp in deinen Beiträgen!

Wo findet das EuropaCamp statt?

Das EuropaCamp 2021 findet im Netz statt. Am 23. und 24. April wird das Programm auf der Internationalen Kulturfabrik Kampnagel live aufgezeichnet, unter Einhaltung eines strengen Hygieneschutzkonzepts. Du kannst aber diesmal aufgrund der aktuellen Pandemielage leider nicht vor Ort dabei sein. Über den Livestream kannst du alles hier auf der Webseite verfolgen.

Ich möchte mir eine Online-Diskussion während den Themenwochen ansehen – so geht’s!

Klicke im Programm auf den Button „Anmeldung“ und melde dich mit deinem Namen und deiner E-Mail-Adresse an. In einer E-Mail erhältst du dann die Zugangsdaten zur Online-Diskussion. Die Online-Diskussionen werden als Zoom-Webinar durchgeführt. Um daran teilzunehmen, klickst du auf den Link in der E-Mail und wirst dann direkt zu Zoom weitergeleitet. Nutze am besten den Browser Chrome und ein Headset.

Kann ich Fragen stellen?
Ja. Zu sehen sind in den Online-Diskussionen die Akteur:innen auf dem virtuellen Podium. Sie führen ein moderiertes Gespräch. Im Zoom-Webinar kannst du Fragen im Chat stellen. Über Instagram und Twitter kannst du kommentieren, benutze dabei den Hashtag #EuropaCamp.

Ich möchte an einem Online-Workshop teilnehmen – so geht’s!

In den Online-Workshops arbeitest du interaktiv mit anderen Teilnehmer:innen zu verschiedenen Themen zusammen. Eine Anmeldung ist hier unbedingt nötig, denn die Plätze sind begrenzt. Die Workshops sind nicht-öffentlich und werden nicht gestreamt. Klicke im Programm auf den Button „Anmeldung“. Du wirst auf eine Seite der ZEIT-Stiftung geleitet, auf der du dich mit deiner E-Mail-Adresse und deinem Namen für den Workshop anmeldest. In einer E-Mail erhältst du dann die Zugangsdaten zum digitalen Workshop. Die Workshops führen wir zusammen mit Planpolitik durch. Dafür nutzen wir Zoom. Kurz bevor es losgeht, klickst du auf den Link in der E-Mail und wirst dann direkt in den Workshop bei Zoom weitergeleitet. Nutze am besten den Browser Chrome und ein Headset.

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Tipp
Teste schon vor dem Start des Online-Workshops einmal, ob alles funktioniert. Du kannst dir hier übrigens coole Zoom-Hintergründe runterladen, um dir das EuropaCamp-Feeling nach Hause zu holen.

Wie laufen die Workshops ab?

Das Wichtigste zuerst: Jede:r kann teilnehmen. Du brauchst kein Vorwissen – Hauptsache, dich interessiert Europa!

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Organisiere dir im Vorfeld einen PC oder Laptop mit Internetanschluss, die installierte Zoom-App, eine Webcam und wenn möglich ein Headset, wie es bei den meisten Smartphones mitgeliefert wird. Notfalls kannst du auch über den Browser teilnehmen, also ohne die installierte App. Das funktioniert aber meist nicht so gut. Nach deiner Anmeldung erhältst du eine Anleitung für Zoom und alle nötigen Informationen, die du zur Teilnahme brauchst.

Um eine Verzögerung des Workshop-Beginns aufgrund technischer Probleme zu verhindern, bitten wir Euch, euch spätestens 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung einzuloggen. Es gibt dann einen kleinen Technik-Check, damit im Workshop alle richtig loslegen können.

Im Workshop musst du deine Kamera anschalten. Wenn du vor oder während des Workshops technische Probleme hast, gibt es eine Helpline, die du anrufen kannst, die Nummer steht in der Mail nach deiner Anmeldung. Dann hast du es geschafft und bist im Workshop. Viel Spaß!

Ich bin Lehrer:in und möchte für meine Schulklasse einen Workshop buchen – So geht’s!

Für Schulgruppen bieten wir mit Planpolitik Online-Workshops zu zwei verschiedenen Themen an:

  • Die EU auf dem Weg zur Klimaneutralität
  • Der Umgang der EU mit Hate Speech und Fake News

Die Workshops sind bereits ausgebucht!

Kostet das etwas?

Das EuropaCamp ist für alle Teilnehmer:innen kostenlos.

Muss ich mich vorher anmelden?

Um das Livestream-Programm am 23. und 24. April zu verfolgen: nicht zwingend. Aber wenn du dich hier anmeldest, wirst z.B. bei spontanen Programmänderungen benachrichtigt.

Für die Teilnahme an Online-Workshops in den Themenwochen ab dem 26. April: Ja, unbedingt, denn die Plätze sind begrenzt! Mehr dazu siehe oben bei „Ich möchte an einem Online-Workshop teilnehmen“.

Für Online-Diskussionen in den Themenwochen ab dem 26. April: Ja, melde dich bitte an, um im Zoom-Webinar dabei zu sein. Mehr dazu siehe oben bei „Ich möchte mir eine Online-Diskussion während der Themenwochen ansehen“.

Wie kann ich mich einbringen?

Online-Workshops
Die Online-Workshops sind interaktiv angelegt. Hier kannst du diskutieren, deine Meinung sagen und Ideen einbringen. Die Workshops sind nicht-öffentlich und werden nicht gestreamt, ihr seid also unter euch. Deine Kamera solltest du hier unbedingt einschalten, damit auch online eine richtige Workshop-Atmosphäre entsteht.

Online-Diskussionen
Nach der Anmeldung kannst du im Zoom-Webinar Fragen stellen. Kommentieren kannst du auch gern mit dem Hashtag #EuropaCamp über Instagram und Twitter.

Social Media
Bei Twitter und Instagram kannst du kommentieren, Erfahrungen teilen und deine Meinung loswerden. Fragen, die du hier zu bestimmten Veranstaltungen stellst, greift die Moderation auf, sofern Zeit ist und die Fragen thematisch passen, und gibt sie an die Akteur:innen auf dem Podium weiter. Nutze den Hashtag #EuropaCamp in deinen Beiträgen!

Hashtag-Cloud
Welches ist dein Hashtag zum EuropaCamp? Werde Teil der Hashtag Cloud!

Alles rund um Technik!

Was brauche ich für die Workshops?
Internet, die Zoom-App oder den Browser Chrome, eine Webcam und ein Mikro oder Headset. Natürlich auch Interesse an Europa-Themen! Wichtig: In den Online-Workshops ist die Kamera Pflicht, sonst macht das Ganze keinen Spaß.

Was brauche ich für den Livestream?
Eine stabile Internetverbindung, dein bequemes Sofa oder die nette Parkbank, Snacks und Neugier auf spannende Europa-Themen!

Was brauche ich für die Online-Diskussionen?
Internet, die Zoom-App oder den Browser Chrome und Lust auf Europa-Themen.

Muss ich vorher etwas herunterladen/installieren?
Für den Livestream: Nein! Für Online-Workshops und wenn du dich bei Online-Diskussionen während der Themenwochen aktiv mit Fragen einbringen möchtest: Am besten klappt alles, wenn du die Zoom-App herunterlädst und installierst. Du kannst alternativ aber auch über den Browser teilnehmen. Hier funktioniert Chrome noch am besten, es gibt aber oft Probleme damit. In den Workshops brauchst du außerdem eine Webcam und ein Mikro oder ein Headset.

Muss ich die Kamera in den Workshops einschalten?
Ja, denn wenn sich alle sehen können, kommt ihr gut ins Gespräch und könnt die Themen auch wirklich vertiefen.

Wird das EuropaCamp aufgezeichnet? Kann ich mir das auch später anschauen?

Ja, der Livestream vom 23. und 24. April wird später im Videoarchiv auf dieser Website zu finden sein, ebenso die Online-Diskussionen aus den Themenwochen. Habt aber bitte etwas Geduld, denn Schnitt und Bearbeitung brauchen natürlich etwas Zeit. Folgt uns bei Instagram und Twitter, dann verpasst ihr nichts!

In welcher Sprache finden die Online-Workshops und Online-Diskussionen statt?

Fast alle Veranstaltungen finden in deutscher Sprache statt. Das Panel „Arabellion: Wie kann eine Revolution gelingen? How can a revolution succeed?” ist in englischer Sprache.

Ich habe immer noch eine Frage – an wen kann ich mich wenden?

Allgemeines zum EuropaCamp: Sascha Suhrke, suhrke@zeit-stiftung.de
Pressefragen: Julia Seimel, js@mann-beisst-hund.de
Fragen zu den Workshops: europacamp@planpolitik.de


Workshops: Hol dir das EuropaCamp-Feeling nach Hause!

Du hast dich zu einem Workshop angemeldet? Super! Dann hol dir jetzt noch unseren EuropaCamp-Zoom-Hintergrund aufs Handy oder deinen Rechner!

Wie binde ich einen eigenen Zoom-Hintergrund ein?

Zuerst Hintergrund herunterladen. Sobald du im Zoom-Meeting bist, klickst du beim Kamerasymbol auf den kleinen Pfeil nach oben und dann in dem Pop-Up Menü auf „Wählen Sie virtuellen Hintergrund…“. Dort rechts beim kleinen Plus „Bild hinzufügen“ auswählen. Nun suchst du die Datei, die du vorher heruntergeladen hast, klickst auf „öffnen“ und sofort siehst du dich vor dem Hintergrund. Fenster schließen – fertig!

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